In Gedenken an das Progrom von Rostock-Lichtenhagen

Heute vor 20 Jahren begannen die gewaltsamen Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen.
Vier Tage lang griffen fremdenfeindliche Gruppen die Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber, ein Wohnheim für ehemalige vietnamesische Vertragsarbeiter und vereinzelte andere Ziele an während über 3000 Schaulustige den Mob anfeuerten.
Es flogen Steine, Brandsätze und Signalraketen.
In einem der Gebäude befanden sich noch an die 150 Personen, unter ihnen ein Fernsehteam des ZDF.
Die Polizei war nur schwach besetzt anwesend und zog sich auf dem Höhepunkt der Randale zeitweise völlig zurück. Die Menschen im brennenden Haus wurden einfach sich selbst überlassen.
Auch die Feuerwehr konnte ohne Begleitschutz der Polizei nicht ihrer Arbeit nachgehen, da sie von den Randalierern davon abgehalten wurde.
Diese Ausschreitungen wurden bekannt als die massivsten fremdenfeindlich motivierten Übergriffe der deutschen Nachkriegsgeschichte!

KEIN VERGEBEN – KEIN VERGESSEN!

Wenn Rassist*Innen angreifen,
sorgt dafür,
dass sie es nie wieder tun.

The Truth Lies in Rostock – Doku Deutsch





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